Forschungsschwerpunkt Mensch-Mechatronik Synergie

Mensch-Mechatronik-Synergie

Einbeziehung menschlicher und technischer Faktoren
Einbeziehung menschlicher und technischer Faktoren

Tragbare Mechatronik- und Robotiksysteme wie Prothesen, Orthesen oder alternative Eingabegeräte weisen eine enge Mensch-Mechatronik-Interaktion auf. In ihrer Entwicklung ist daher die Berücksichtigung von Human Factors wichtig, um technische Lösungen zu finden, die Nutzeranforderungen gerecht werden und Mensch-Mechatronik-Synergie erreichen.

Die Forschung zur Mensch-Mechatronik Synergie (Human-Mechatronics Synergy – HMS) zielt auf die Kombination beider Arten von Synergie, um mensch-orientierte Lösungen zu entwerfen. Diese Lösungen sollen ihre Nutzer unterstützen und dabei ganzheitlich von ihnen akzeptiert werden. Der grundsätzlich Ansatz der Gruppe ist die gleichwertige Berücksichtigung von Human Factors und technischen Aspekten im Design. Daraus resultieren Forschungsfragen wie beispielsweise:

  • Welches sind die Zusammenhänge zwischen Human Factors und Designfragen?
  • Wie können solche weichen Aspekte entwicklungsmethodisch berücksichtigt werden?

Zudem werden mensch-orientierte Grundlagentechnologien untersucht um Fragen wie den folgenden zu begegnen:

  • Welche Technologien ermöglichen synergetische Mensch-Mechatronik-Systeme?
  • Wie sollen Technologien in den mechatronischen Teil integriert werden?

Der in der Abbildung skizzierte Forschungsansatz basiert auf einer Mischung von Methoden aus Ingenieurs- und Humanwissenschaften (z. B. Mechatronik/Robotik und Psychologie/Biomechanik). Das übergeordnete Ziel der Forschung ist die Verbesserung der Lebensqualität der Nutzer unabhängig von deren physischen Fähigkeiten/Einschränkungen. Unsere aktuellen Tätigkeiten decken folgende Bereiche ab: